mediaism

ungewöhnlich und einprägsam

Ist Web 3.0 nur "Social Media"?
05.04.2011
von Björn Diekert

Web 2.0 ist eines der größten Schlagwörter der Medien geworden. Es bezeichnet den Fortschritt von einseitigen Webdiensten, bei denen nur wenige Menschen Informationen veröffentlichen konnten, zu interaktiven Plattformen, in den jeder Nutzer Inhalte jeglicher Art bereitstellen kann.

Der Begriff Web 2.0 wird in den Medien kaum noch genannt zugunsten des Begriffs “Social Media”. Social-Media-Dienste wie Facebook, Twitter oder auch schueler/studi/meinVZ sind in den letzten Jahren Dreh– und Angelpunkt des Zeitgeschens geworden. Jedes größere Unternehmen ist mittlerweile in diesen Social-Networks vertreten, um für seine Produkte oder Dienstleistungen zu werben.

Wir als Werbeagentur fragen uns jedoch: ist Social Media nur der nächste Schritt des Webs, von dem in ein paar Jahren nichts mehr zu hören sein wird, oder ein dauerhaftes Geschäftsmodell? Ich persönlich denke, dass dies eine Frage ist, die von den Nutzern beantwortet werden kann. Soziale Netzwerke sind davon abhängig, wie sich die Nutzer verhalten, ob sie aktiv dieses Netzwerk nutzen und es auch selbst mit Informationen füttern.

Aus den aktuellen Entwicklungen kann man jedoch eine Sache ganz klar ableiten: die Informationsbeschaffung und Kommunikation wird für den Nutzer immer einfacher.